Aloe Vera

Aloe Vera als Heilpflanze hat eine jahrtausendelange Tradition. Die Pflanze kann einen kurzen Stamm haben oder gar keinen Stamm. Ihre glatten Blätter sind geformt wie ein Lanzett und etwa 40 bis 50 cm lang. Die Breite beträgt 6 bis 7 cm. Ihre Farbe ist graugrün und manchmal etwas rötlich. Die Blattränder haben 2 mm lange Zähne. Die Pflanze vermehrt sich in der Natur wie von selbst. Erst nach vier Jahren ist die Pflanze als Heilmittel zu gebrauchen.

Der Anbau von Aloe Vera

Aloe Vera Heilpflanze

Es gibt mehr als 100 Arten, aber nur eine echte Aloe Pflanze. Nur diese gehört zu den Heilpflanzen. Es handelt sich bei Aloe um ein Liliengewächs, dass einer Zwiebel ähnelt. Zu verwechseln ist Aloe Vera mit einem Kaktus. Sie stammt von der arabischen Halbinsel und ist auch im Mittelmeerraum vertreten.

Dort wie in Indien und Mexiko fühlt sich die Pflanze wie zu Hause. Aloe Vera lebt wild und kann mehrere Monate ohne Regen auskommen. Die fleischigen mit Dornen abschließenden Blätter können sehr viel Wasser speichern, wodurch die Pflanze sehr robust ist.

Die gelartige Struktur im Inneren der Pflanze hat eine besondere Speicherkapazität. Besonders an Aloe Vera ist seine Kraft, Wunden zu heilen, indem es die offenen oder verletzten Stellen heilen lässt. Es ist schon tausende Jahre her, dass die Menschen die heilende Wirkung von Aloe Vera herausfanden. Ägypter verwendeten die Heilpflanze schon vor 5000 Jahren in der Medizin.

Sie gilt als Pflanze der Unsterblichkeit und als Götterblut. Schon von den ägyptischen Herrscherinnen Nofretete und Cleopatra wurde Aloe Vera verwendet, auch wenn Cleopatra eher für das Bad in der Eselsmilch.

Alexander der Große hat sogar seine Soldaten nach dem Kampf mit Aloe Vera behandeln können. In Asien wurde die Pflanze durch Händler aus Arabien verbreitet. Auch die Samurai-Kämpfer in Japan benutzten sie zur Pflege nach dem Kampf.

Wichtig beim Anbau der Pflanze ist, dass keine Düngemittel und Insektizide verwendet werden.

Verwendung der Pflanze

Die Blätter der Pflanze als Dekoration an die Eingangstür zu hängen, soll eine heilende und schützende Wirkung haben. Die mehr als 200 Inhaltsstoffe in ihr ergeben eine einmalige Wirkstoffkombination. Die Einfach- und Mehrfachzucker wirken gegen Pilze, Viren und Bakterien.

Der Hauptwirkstoff heißt Acemannan. Dies ist ein langkettiges Zuckermolekül, dass in jungen Jahren vom Körper gebildet wird. Dadurch wird die Bildung der Weißen Blutkörper gefördert und das Immunsystem gegen Entzündungen und Erreger gestärkt.

Auch Pilzinfektionen werden davon in Schach gehalten. Sieben von acht Aminosäuren sind z.B. im Aloe Vera Gel enthalten. Man kann die Pflanze als Wundbehandlung, bei Hautkrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden, Arthrose und Arthritis sowie bei Zahnfleischbeschwerden und Sonnenbrand einsetzen.

Die Heilpflanze ist sehr beliebt in der Naturheilkunde sowie in der Gesundheitspflege. Dieses natürliche Mittel sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Die Wirkung wurde sogar in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, was nicht bei allen Mitteln aus der Naturheilkunde der Fall ist.

Aloe Vera gibt es als Saft oder Gel. Je nach Anwendungsgebiet kann man sich für eine Form entscheiden.

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