Echinacea – Roter Sonnenhut

Der wunderschöne Rote Sonnenhut, der auch unter dem Namen Echinacea bekannt ist, stammt aus dem östlichen und zentralen Nordamerika. Die hochgewachsene Staude mit den purpurroten Blüten und den violetten Blättern kann man schon von weitem sehen. Die runde, kegelartige Blüte erinnert ein wenig an einen zusammengerollten Igel.

Daher stammt auch der botanische Name Echinacea, der von dem griechischen Namen Echinos, Seeigel, abgeleitet wird.

Echinacea, das Gold der Indianer

Echinacea der Rote Sonnenhut

Eine der wichtigsten Heilpflanzen der Nordamerikanischen Indianer war der Rote Sonnenhut. Der Korbblütler wurde als entzündungshemmendes Mittel, sowie als Schmerzmittel bei Hals- und Magenschmerzen und auch bei Zahnschmerzen verwendet. Die Heilpflanze ist aber noch für viel mehr zuständig.

Als Mittel gegen Entzündungen wurde es auch früher schon bei Verletzungen, Grippe und Erkältung und selbst bei Blutvergiftungen, Tollwut und Schlangenbissen angewandt. Um das Möglichste aus der Pflanze rauszuholen, wurden die Wurzeln gekaut.

Die Blätter, Blüten und Wurzeln der Echinacea wurden mit heißem Wasser aufgebrüht und als Tee heiß getrunken.

Echinacea – Anbau und Ernte

Der Sonnenhut wächst in vielen Gärten als beliebte und leicht zu pflegende Staude. Der Standort der Echinacea kann sonnig aber auch halbschattig sein. Die Pflanze benötigt einen humushaltigen und nährstoffreichen Boden. Die Aussaat der Samen kann von März bis Juli ganz einfach auf das Freiland erfolgen. Besser ist es aber den Samen mit einer nährstoffarmen Anzuchterde abzudecken.

Bei einer Keimtemperatur von etwa 20 Grad sieht man die ersten Erfolge schon nach 14 bis 21 Tagen. Die Pflanze wird bis zu 150 cm groß. Der dunkle Wurzelstock verankert sich fest in der Erde. Wenn die Wachstumsbedingungen optimal sind, dann vermehrt sich die Echinacea ganz einfach durch Versamung.

Sehr junge Pflanzen sollten regelmäßig gegossen werden, später ist das dann nicht mehr nötig. Im Winter kann die Echinacea problemlos draußen bleiben. Die Pflanze braucht keine besondere Pflege, etwas Mulch im Winter und etwas Kompost im Frühling lässt sie wunderbar wachsen.

Echinacea im eigenen Garten

Der Rote Sonnenhut ist eine vielseitige Heilpflanze, in der Küche wird sie überhaupt nicht verwertet. Sie ist nicht sehr schmackhaft und hat auch keine Würzkraft. Als Heilpflanze aber ist sie nicht mehr wegzudenken. Sie war früher schon sehr beliebt und ist es auch heute noch. Die Echinacea wurde erst im 19. Jahrhundert in Deutschland bekannt.

Sehr gerne wird der Rote Sonnenhut in der Heilkunde verwendet. Der Sonnenhut ist zur Stärkung des Immunsystems ideal und wird auch gegen Erkältungskrankheiten genutzt. Der Sonnenhut ist aber nicht nur in der Heilkunde sehr beliebt.

Auch in den Gärten ist der rote Sonnenhut ein richtiges Schmuckstück. Weil die Pflanze so extrem anspruchslos ist, wächst sie problemlos und ohne Mühe in Steingärten und auch in Staudenrabatten.

Selbst wenn diese wunderschöne Zierde eines jeden Gartens verblüht ist, bietet die Blüte und auch die Stängel immer noch genug Futter für die Vögel. Diese Blume ist auch als Schnittblume für die Vase ein absoluter Hingucker.

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